Paris

Paris droht manchmal unter der Last der Bilder und der Erwartungen, die auf sie projiziert werden, zu ersticken. Wer zum ersten Mal nach Paris kommt, lässt sich nur allzu gern in das 19. Jahrhundert zurückversetzen, fühlt sich als Bohemien, stöbert in den Läden der „Bouquinistes“ am Seine-Ufer, hört Ziehharmonikas und sieht Baguettes selbst dort, wo gar keine sind. Auf der Pont Neuf und der Pont des Arts Händchen haltend spazieren gehen, bei Sonnenuntergang mit Camembert und Weinflasche auf der „Île de la Cité“ sitzen – das sind Szenen aus dem immergleichen Paris-Film, den Besucher mit sich selbst in der Hauptrolle nachspielen. Um die Stadt verstehen zu wollen, hilft nur eines: hinfahren.


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