Russland – Sankt Petersburg

Die „schönste Stadt auf dem Antlitz der Erde“ nannte der amerikanische Dichter und Nobelpreisträger Joseph Brodsky (1940-96) seine Geburtsstadt. Die Metropole wurde auf 40 Inseln erbaut, die durch 350 Brücken verbunden sind.

Daher wird „Piter“, so der Kosename in der Bevölkerung, gerne als „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Zar Peter I. ließ die neue Hauptstadt ab 1703 in nur neunjähriger Bauzeit errichten. Bis heute beeindrucken prächtige Bauten wie der Winterpalast, die Börse oder die Admiralität. Mehr als 3000 Gebäude stehen unter Denkmalschutz – doch leider sind derzeit ca. 2000 Bauten vom Zerfall bedroht. Die Stadt wurde 1914 in Petrograd umbenannt, hieß nach Lenins Tod 1924 Leningrad und trägt seit 1991 nun wieder ihren alten Namen.

Auf der Höhe von Alaska gelegen, scheint die Sonne mittsommers nicht unterzugehen, und die berühmten „Weißen Nächte“ von St. Petersburg durfte ich miterleben. Nach vier aufregenden Tagen in dieser wunderschönen Stadt ging es mit dem Schnellzug nach Moskau.


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